Flickr : Free Press Pics

Lehrende sollen den Schüler_innen helfen, sich ihre individuellen Lernstrategien bewusst zu machen

Der Einsatz digitaler Medien darf kein Selbstzweck sein, kann aber individuelle Lernprozesse gezielt unterstützen, meint Prof. em. Dr. Hilbert Meyer von der Universität Oldenburg. Im Interview mit Werkstatt.bpb auf der Didacta 2014 in Stuttgart erläutert der emeritierte Professor für Schulpädagogik das “einphasige Modell” der Lehrausbildung, die Aufgaben der Seminarleiter_innen und welchen Anteil Lehrende am Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler haben. Er plädiert dafür, die Schülerinnen und Schüler mehr miteinander diskutieren zu lassen.

 

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cc-by-2.0_News Oresund

Vom 11. bis 13. April 2014 findet wieder ein educamp statt – dieses Mal in Frankfurt. Die Werkstatt der bpb ist auch vor Ort und bloggt am 12.04. den ganzen Tag live und kompakt Informationen und Diskussionen rund um die Bildung im Kontext von Digitalisierung und neuen Medien. Direkt aus den Sessions im News-Ticker auf Ihre Bildschirme zu Hause und unterwegs. Wir sind gespannt!

 

News-Ticker  am 12. April live vom educamp in Frankfurt

 

 

Foto: flickr/News Oresund, Lizenz: CC BY 2.0 

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Plädoyer für mehr Handlungsorientierung – Ergebnisse zur Bildungsgerechtigkeit in die Schulwirklichkeit tragen

Bildungstheorie und -praxis zusammen denken – dies versuchte die internationale Konferenz “Migration und Bildung: Theorie und Praxis interkultureller Lehrer_innenbildung und Schulentwicklung” vom 20. bis 22. Februar 2014 an der Universität Hildesheim, organisiert vom Zentrum für Bildungsintegration. Regina Schulz, Lehrerin in Schleswig-Holstein, sucht Antworten auf die Frage: Wie können Forschungsergebnisse zu migrationsbedingter Heterogenität konkret in der Praxis umgesetzt werden? Und sie schildert in Kommentaren ihre persönlichen Überlegungen zum Besprochenen. 

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bpb-Bildungsmaterial "Zeugen der Shoa"

Fast 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind direkte Begegnungen mit Überlebenden der Shoah immer seltener möglich. An ihre Stelle tritt zunehmend die Arbeit mit aufgezeichneten Interviews. Das bpb-Bildungsmaterial “Zeugen der Shoah” enthält Film-DVDs mit ausgewählten Interviews der Shoah Foundation, Aufgabenvorschläge, ein Lexikon sowie eine Lernsoftware zu den Zeitzeugen-Interviews und der Frage “Was ist Oral History?”. Thorsten Koch, Lehrer an der Berliner Bertha-von-Suttner-Oberschule, hat das umfangreiche Material für werkstatt.bpb getestet. Für welche Lerngruppen und Unterrichtssituationen die DVDs geeignet sind und welche Schulnote er dem Material geben würde, verrät Thorsten Koch in diesem Interview:

 

 

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ArtikelbildZeugenDerShoahII
In unserer neuen “Ausprobiert”-Aktion stellen wir ab März 2014 alle zwei Monate ein multimediales Bildungsmaterial der Bundeszentrale für politische Bildung genauer vor und lassen es durch Lehrende und außerschulische Bildner_innen testen. Wir starten mit der DVD und Lehrerhandreichung “Zeugen der Shoah”. Hier erfahren Sie mehr über das Bildungsmaterial und unsere Testaktion. Und das Beste: Sie können mit-testen! (mehr…)
flickr : Vicki & Chuck Rogers

Erfahrungen einer Bildungsexpedition und Plädoyer für eine zeitgemäße Ausbildung von Lehrkräften

An der Uni fehlen Orte für Lehramtsstudierende, an denen sich getroffen, vernetzt und Erfahrungen ausgetauscht werden können, meint kreidestaub.net. Gemeinsam wollen die angehenden Lehrer_innen diskutieren und hospitieren. Sie wollen verschiedene Wege erforschen, wie Lernen initiiert werden kann. Im Herbst 2013 ist das Netzwerk zu einer gemeinsamen Bildungsreise aufgebrochen und berichtet nun auf werkstatt.bpb.de in einem zweiteiligen Bericht von seinen Erfahrungen.

 

Teil 1

Eine Reise zur “guten Schule”

“Wir nehmen nicht die Lehrer mit den besten Noten und auch erst recht keine Fachidioten”, sagt Angelika Knies, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule in Bargteheide, die 2013 den Deutschen Schulpreis der Robert-Bosch-Stiftung gewonnen hat, über Junglehrer_innen. “Ich suche nach Leuten, die Visionen haben, wie man eine gute Schule machen könnte.”

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Ein Dossier zu freien und offenen Bildungsmaterialien

 

Das Bearbeiten und Weitergeben von Lehr-Lern-Unterlagen ist im Sinne des kollegialen Austauschs eine verbreitete Praxis, ob in der Schule oder in der Bildungsarbeit, ob auf Papier oder digital. Mit digitalen Werkzeugen und digitalen Inhalten ist das Bearbeiten und Weitergeben viel einfacher geworden. Gleichzeitig setzt das Urheberrecht im digitalen Bereich rigidere Grenzen. (Was erlaubt und was verboten ist, dokumentieren die Websites kopier-regeln.de für die Erwachsenenbildung und schulbuchkopie.de für die Schule.) Anlässlich der Open Education Week 2014, die weltweit von 10. bis 15. März 2014 stattfindet, haben pb21.de und werkstatt.bpb.de ihr Dossier rund um offene Bildungsressourcen erneuert.

 

Als Alternative entdecken immer mehr Menschen Materialien, deren Lizenzen das Kopieren und Weitergeben, häufig auch das Bearbeiten und bisweilen sogar

Skizze zu OER by Ralf Appelt (Ausschnitt) unter CC-by-nc-sa

das Verkaufen ausdrücklich gestatten. Solchen sogenannten OER – Open Educational Resources, also freien oder offenen freien Bildungsmaterialien widmet sich dieses Dossier mit Artikeln, Video-Interviews und Podcasts von pb21.de und werkstatt.bpb.de. Darin finden Sie Einführungen ins Thema, Gespräche mit Praktikern und Berichte aus anderen Ländern zum Thema OER.

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“Demokratische Konzepte an Schulen fördern die Lust der Schüler und Schülerinnen an politischer Partizipation”

Wie kann Bildung den Ansprüchen der Gegenwart und Zukunft gerecht werden? Die Werkstatt der bpb startete 2011 mit vielen Fragen und ging hinaus in die Bildungslandschaft, um Antworten zu finden. Einige stellt der im letzten Jahr veröffentlichte Zwischenbericht vor. Werkstatt.bpb.de greift in der Reihe „Thesen und Trends aus der Bildungswelt“ einige zentrale Erkenntnisse noch einmal auf, um sie zur Diskussion zu stellen.  

 

Neben den Erfahrungen und Erkenntnissen der ersten beiden Werkstattjahre, beurteilt der Zwischenbericht auch die Bausteine des Projekts wie SpeedLabs oder den OED-Prozess. Wie die Bildungswelt befindet sich auch die Werkstatt im stetigen Wandel und Weiterentwicklungsprozess: Projektbestandteile verändern sich, neue kommen hinzu, alte haben ihren Zweck erfüllt, womit ihre Bedeutung verblasst. Die daraus gewonnenen Thesen zur Bildungswelt, die Trends und Visionen von Lernen und Lehren lassen sich weiter und vor allem tiefergehend diskutieren.

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Bildschirme in der Erdfunkstelle Usingen 2005

Inklusives Lernen, „bunter“ Bildungsplan, Turbo-Abi

 

In der deutschen Medienlandschaft dreht sich zur Zeit vieles um Bildungsthemen wie Inklusion, Interkulturalität, Heterogenität, den Bildungsplan Baden-Württembergs sowie um das Schulmodell G8. Der Medienmonitor greift diese Debatten auf und gibt einen Überblick über die medialen Ansichten und Diskussionen.

 

Was gibt es Neues vom gemeinsamen Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung? Was verbirgt sich hinter dem Begriff des „bunten“ Bildungsplans aus Baden-Württemberg und was hat es mit der Forderung nach “Regenbogen-Schulbüchern” auf sich? Und wie kann Schüler_innen der Stress und Druck genommen werden, den ihnen das Turbo-Abi verschafft? Außerdem stellt der Medienmonitor eine neue Schulinitiative in Berlin vor, die sich vor allem benachteiligten Schüler_innen zuwendet.

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Zu Beginn dieses Jahres erhielt das Online-Planspiel InterCulture 2.0 der Universität Jena auf der LEARNTEC 2014 den E-Learning-Preis d-elina. Die Medienpädagogin Tahara Santl-Velder war vor Ort und hat für werkstatt.bpb.de einen der Preisträger genauer unter die Lupe genommen: Welchen Mehrwert bietet das Online-Planspiel den Anwender_innen? Und welche Kompetenzen werden tatsächlich gefördert?

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