digitales Lernen: Lernware

Von Whiteboard bis Smartphone – neue digitale Technologien im Unterricht brauchen neue digitale Bildungsangebote und Vermittlungsformen

 

Neue Technologien wie Smartphones und iPads sind im Alltag vieler Jugendlicher längst fest verankert. Einige Schulen sind partiell mit neuen Medien wie z.B. interaktiver Whiteboards ausgestattet, verfügen über WLAN und einige sogar über eigene Medienexpert_innen und -pädagog_innen. Viele Jugendliche benutzen täglich das Internet für thematische Recherchen, die Kommunikation in sozialen Netzwerken oder einfach für Computerspiele. Medienpädagog_innen sind damit befasst, den "richtigen" Umgang von Schülerinnen und Schülern mit dem Internet zu erforschen, Verlage damit, das ideale, zeitgemäße Schulbuch zu entwickeln. Viele dieser digitalen Neuerungen könnten effektiv im Unterricht eingesetzt werden, Lehrer_innen haben im Zusammenhang mit den neuen Technologien jedoch häufig Berührungsängste und nicht die erforderliche Ausbildung. 

Welche digitalen  Werkzeuge sind wirklich brauchbar für den Unterricht und welche eher nicht? Wie müssen die neuen Vermittlungsformen inhaltlich und didaktisch aufbereitet sein, damit sie das Interesse der Jugendlichen wecken und ein Thema effektiv vermitteln können? Was sind Kriterien für die Tauglichkeit von Technik, Onlinematerialien und Lernsoftware? Und wie gestaltet sich das Anforderungsprofil an die Lehrenden, die mit digitalen Werkzeugen im Unterricht arbeiten wollen?

 

Im Thema "digitales Lernen: Lernware" möchten wir uns mit den bereits gemachten Erfahrungen befassen, den Einsatz digitaler Technologien in der Bildung diskutieren und vor allem nicht nur die Technikbrille aufhaben, sondern insbesondere die Perspektive der Anwender_innen einnehmen. Denn nur wenn gut funktionierende Hardware einfach und anwendungsorientiert neue Vermittlungswege geht (Stichwort: Interaktivität, Kollabboratives Lernen). Nur dann bietet sie auch einen wirklichen Mehrwert für Lehrende und Lernende.

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Aktuelles aus der Werkstatt: Tablets, MOOCs & analoge Bildung

 

Wie arbeiten digitale Schulen im Nachbarland Niederlande? Welche digitalen Tools bereichern die historisch-politische Bildung? Was bringen MOOCs (Massive Open Online Courses) dem Bildungsbereich? Und wo treffen Sie werkstatt.bpb im analogen Raum? – Dies und mehr im aktuellen Werkstatt-Newsletter:

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Kurzinterview mit dem educamp-Organisator Simon Kraft

 

Erfahrene Teilgebende erwarten dieses Ereignis mit großer Vorfreude, checken immer wieder die Webseite, um einen der begehrten Plätze zu erwischen, diskutieren im Forum über mögliche Session-Themen und Mitfahrgelegenheiten. Am 10. April war es wieder soweit: Das educamp öffnete im Ländle seine Pforten und lud dazu ein, sich im Format eines Barcamps über Medienpädagogik, Lehren und Lernen auszutauschen. Werkstatt.bpb spricht im Nachklang mit Simon Kraft, Teil des Organisationsteams, über “Wiederholungstäter_innen”, “Neuzugänge” und das “organisatorische Rückgrat” eines offenen Veranstaltungsformats.

 
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Digitale Medien und Werkzeuge in der historisch-politischen Bildung

 

Die Erfahrungen hunderter Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus ihrem eigenen Mund hören, ihr Gesicht, ihre Gestik und Mimik dabei sehen. Nicht nur lesen, wie Anne Frank gelebt hat, sondern virtuell durch ihr Versteck gehen. Etwas Sicht- und Hörbares produzieren, anstatt zu konsumieren. Ein paar wenige von vielen Möglichkeiten, mit denen sich dieses Dossier zu digitalen Medien und Werkzeugen in der historisch-politischen Bildung beschäftigt.

 

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Digitale Didaktik in den Niederlanden – zwei Schulen erzählen

Tabletschulen: in Deutschland eher die Ausnahme – in den Niederlanden schon Alltag? Rund ein Fünftel der Grundschulen arbeiten in den Niederlanden bereits digital. Werkstatt.bpb hat bei zwei Grundschulen bezüglich deren Erfahrungen mit digitalen Medien im Unterricht nachgehakt. Wir sprachen mit Djoke Mulder, Direktorin der Christlichen Grundschule De Grunslach in Wjelsryp, sowie mit Jaap Pasmans, Direktor der 2014 neugegründeten “iPad”-Grundschule De Ontplooiing in Amsterdam. In den Niederlanden startet die Grundschule (1.-8. Klasse) zwei Jahre früher als in Deutschland, das heißt im Alter von 4 bis 5 Jahren.

 

 

In Deutschland wütet eine heftige Diskussion über die Frage, ob Lernen und Lehren mit digitalen Medien und Technologien eine eigene, neue Didaktik braucht. Wird diese Frage in den Niederlanden auch diskutiert?

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Unser Newsletter für den Monat April ist da!

Diesmal steht er ganz im Zeichen unseres aktuellen Themenschwerpunkts, der digitalen Didaktik. Interviews mit Didaktikprofis stehen dabei ebenso auf dem Plan wie die Idealschule aus Schülersicht.
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Über Entstehung, Möglichkeiten und Grenzen der Lern-DVD “Fernsehen macht Geschichte”

 

Die Lern-DVD “Fernsehen macht Geschichte” will viel: Mit ihrer Hilfe sollen Lernende entdecken, warum und wie Medien in Ost und West zu einflussreichen zeithistorischen Akteuren wurden. Auf innovative, interaktive Weise und “jenseits klassischer Medienschelte”, so die Geschichtsdidaktikerin und Mit-Entwicklerin Saskia Handro im Interview mit werkstatt.bpb. Ein offener Einblick in Entstehung, Einsatzmöglichkeiten, technische und rechtliche Grenzen des Bildungsmaterials… (mehr …)

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Drei Fragen. Drei Antworten. Drei Perspektiven.

 

Braucht der Bildungsbereich eine neue “digitale Didaktik”? Wir zerlegen die eine große Frage in drei kleinere. Und freuen uns über knackige Antworten von Saskia Handro, Bardo Herzig und Christoph Pallaske.

 

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Idealschule aus Schülersicht

 

Schulen brauchen mehr und bessere Technik! Schüler_innen müssen programmieren lernen! Lehrende brauchen eine medienpädadgogische Grundausbildung! – Forderungen und Visionen wie diese bestimmen die Medienlandschaft. Aber welche Anforderungen stellen Schüler_innen an den idealen Lernort? Frederik, Schüler an einem Berliner Gymnasium und 14 Jahre alt, hat seine Ideen und Wünsche hier für uns notiert:

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Neues aus der Werkstatt!

 

Diesmal mit unserem kommenden Themenschwerpunkt „digitale Didaktik“, dem ersten Expert_innen-Tetralog in der Geschichte der Werkstatt, sowie aktuellen Veranstaltungen und Aktionen.

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Altes Thema, neuer Schwerpunkt

 

Digitale Technologien und Medien allein bewirken im Bildungskontext nichts. Zugleich bergen sie enorme Potentiale. Können diese nur mit einer neuen „digitalen Didaktik“ ausgeschöpft werden? Die Frage begleitet werkstatt.bpb seit Projektstart im Jahr 2011. „Ja und nein“, lautet die übliche Antwort von Bildungspraktiker_innen und -expert_innen. Wir wollen es genauer wissen und setzen Digitales und Didaktik – eng miteinander verwoben – noch einmal auf unsere Agenda. (mehr …)