Kinder wollen lernen oder die demokratische Kultur beginnt in der Schule!

Demokratische Schulen gehen davon aus, dass Kinder lernen wollen, dass Kinder ihre Welt verstehen wollen und daran interessiert sind, wie alles miteinander zusammenhängt. Andrea Adamopoulos, Journalistin und Mitarbeiterin im Projekt Omnibus für Direkte Demokratie, erörtert in einem Artikel, wie durch ein demokratisches Schulkonzept eine demokratische Kultur etabliert werden kann, die Jugendliche motiviert ihre Meinung zu äußern und an Entscheidungen teilzuhaben. zum Artikel

 

“Open School” – Mitbestimmung in der Bildung!

Die “Kluft” zwischen Schülerinteressen und Unterrichtsinhalten wächst. Wie wäre es da mit neuen Rollenzuschreibungen? Können im digitalen Zeitalter die Lehrenden als Wissensmonopolisten von den ‘Digital Natives’, den Schülern und Schülerinnen, abgelöst werden? Waldemar Palmowski, Pädagoge und Sozialmanager, wirft einen Blick zurück auf die zentralen Thesen des SpeedLabs “Migration und Geschichtsvermittlung – Digitale Bildung im multikulturellen Klassenzimmer”. Im Fokus: das Thema Partizipation. zum Artikel

 

Mehr Demokratie wagen?

Das System Schule basiert auf strukturierten Hierarchien, in denen Lernenden meist wenig Spielraum für eigene Interessen und Ideen eingeräumt wird. Soll das demokratische Bewusstsein der Jugendlichen ausgebildet und gestärkt werden, bedarf es jedoch partizipativer Strukturen. Boris Brokmeier, Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V., erklärt, warum außerschulische Bildungseinrichtungen dabei helfen, Jugendliche für ihre Rechte und Chancen zu sensibilisieren. zum Artikel

 

Mitbestimmung nach Schulschluss

Die Möglichkeit, Inhalte und Lernziele im Schulkontext selbst zu bestimmen, erhöht Motivation und Eigeninitiative Lernender. Das Projekt “Schule plus” bietet Jugendlichen Beteiligungsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts. Werkstatt.bpb.de sprach mit Petra Jurkowitsch, Programmleiterin des Projekts bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. zum Interview

 

“Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln!”*

Klassenzimmer ohne Türen, Lernmaterial auf den Gängen und von Raum zu Raum wandernde Lehrkräfte. Das Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen beschreitet neue Wege. Die Grundlage bildet das pädagogische Konzept offener Lernlandschaften. Der Lernwille der Schülerinnen und Schüler soll durch eine offene, selbstbestimmte Lernatmosphäre gestärkt werden. Günther Schmalisch, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, erklärt die wesentlichen Prinzipien des neuen Lehr- und Lernformats und warum sich die Lehrerrolle vom Belehrenden zum Helfer wandeln muss. (* Zitat von Erich Kästner) zum Artikel

 

Dialogmoderation – Balanceakt zwischen Offenheit und Beständigkeit

Vertrauen – ein wertvolles Gut und Fundament menschlicher Beziehungen: Das bemerken Siamak Ahmadi und Hassan Asfour in ihrem Alltag als Dialogmoderatoren an Schulen mit sehr heterogener Schülerschaft häufig. Im Rahmen des Projekts „Dialog macht Schule“ möchten sie Jugendlichen politische Themen näher bringen, um ihnen gesellschaftliche und politische Teilhabe zu ermöglichen. Ein Bericht aus ihrem Arbeitsalltag. zum Artikel

 

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Zu den anderen Schwerpunkten des Dossiers:

Partizipation für alle

Digitale Partizipationswerkzeuge in der Bildungsarbeit

Partizipation in Zeiten des digitalen Wandels

 

Foto: Flickr/ John C Abell

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