Werkstattgespräche

Was passiert als nächstes in der Werkstatt? Wer ist beteiligt, wo hakt der Entstehungsprozess, welches Projekt erweist sich als besonders ertragreich und was denkt wer über welches Thema? Um solche und andere Fragen geht es in den Werkstattgesprächen. Intern reflektieren wir den Prozess der Projektentwicklung und veröffentlichen Hintergründe, nicht Realisiertes und weitere Schritte auf möglichen neuen Pfaden.

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Kurzinterview mit dem educamp-Organisator Simon Kraft

 

Erfahrene Teilgebende erwarten dieses Ereignis mit großer Vorfreude, checken immer wieder die Webseite, um einen der begehrten Plätze zu erwischen, diskutieren im Forum über mögliche Session-Themen und Mitfahrgelegenheiten. Am 10. April war es wieder soweit: Das educamp öffnete im Ländle seine Pforten und lud dazu ein, sich im Format eines Barcamps über Medienpädagogik, Lehren und Lernen auszutauschen. Werkstatt.bpb spricht im Nachklang mit Simon Kraft, Teil des Organisationsteams, über “Wiederholungstäter_innen”, “Neuzugänge” und das “organisatorische Rückgrat” eines offenen Veranstaltungsformats.

 
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Digitale Didaktik in den Niederlanden – zwei Schulen erzählen

Tabletschulen: in Deutschland eher die Ausnahme – in den Niederlanden schon Alltag? Rund ein Fünftel der Grundschulen arbeiten in den Niederlanden bereits digital. Werkstatt.bpb hat bei zwei Grundschulen bezüglich deren Erfahrungen mit digitalen Medien im Unterricht nachgehakt. Wir sprachen mit Djoke Mulder, Direktorin der Christlichen Grundschule De Grunslach in Wjelsryp, sowie mit Jaap Pasmans, Direktor der 2014 neugegründeten “iPad”-Grundschule De Ontplooiing in Amsterdam. In den Niederlanden startet die Grundschule (1.-8. Klasse) zwei Jahre früher als in Deutschland, das heißt im Alter von 4 bis 5 Jahren.

 

 

In Deutschland wütet eine heftige Diskussion über die Frage, ob Lernen und Lehren mit digitalen Medien und Technologien eine eigene, neue Didaktik braucht. Wird diese Frage in den Niederlanden auch diskutiert?

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Herbert Jancke

Kurz-Interview mit Herbert Jancke

 

Gläserne Klassenzimmer und kein Weg zurück zum Rechnerraum – dazu befragt werkstatt.bpb Herbert Jancke am Rand der Bildungsmesse didacta. Jancke ist Leiter des Projektes mobiles lernen-21 beim Verein n-21, der sich für die Medienkompetenz niedersächsischer Schüler_innen und Lehrer_innen, sowie Maßnahmen zur Bereitstellung und Verbesserung von digitalen Bildungsmaterialien einsetzt.

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Werkstatt.bpb-Korrespondenten über “Digitale Schule – heute und morgen”

 

“Schule im digitalen Wandel” – ein Kernthema der Didacta 2015! Wie sehen digitale Schulen heute und morgen ganz konkret aus? Welche Unterstützung brauchen Lehrende wirklich? Und welchen Mehrwert können sie mit digitalen Lernsettings erzielen? Das (und mehr) haben wir vier Lehrende gefragt, die sich seit Jahren praktisch und theoretisch mit digitaler Bildung beschäftigen: Jacob Chammon (Berliner Schulleiter), Steffen Jauch (Sachsen), Richard Leinstein (Bayern) und Regina Schulz (Hamburg). Einblicke, Ideen und Visionen zur digitalen Schule aus vier spannenden Perspektiven: (mehr …)

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Werkstattgespräche zum Thema “Digital selber lernen”

Die digitale Gesellschaft ermöglicht neue hybride Formen des Lernen und Lehrens – auch wenn sie nur nach und nach den Schulalltag erreichen. Auf der Veranstaltung “Digital selbst lernen – Wie gehen wir mit veränderten Lernverhalten um?” des Wikimedia Deutschland e.V. am 14. November in Berlin wurden u.a. diese Fragen gestellt: Wie lernen wir in Zukunft? Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten brauchen Lehrende und Lernende angesichts der digitalen Veränderungen? Und brauchen wir eine neue “digitale Didaktik”? Werkstatt.bpb war Medienpartnerin der Veranstaltung und sprach im Anschluss mit den Referierenden Ilona Buchem, Simon Köhl und Axel Krommer. 

 

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Kinderschuhe (Flickr/Harald Henkel)

Interview mit Dr. Azra Dzajic-Weber

 

Klar, wir leben in einer Einwanderungsgesellschaft. Trotzdem kommt Vielfalt nicht im Alltag der Gesellschaft an – und damit auch nicht in den Schulen. Dies attestiert Dr. Azra Dzajic-Weber, Trainerin für Diversity und Interkulturelle Kompetenz sowie Vorstand von “Eine Welt der Vielfalt e.V.”, im Interview. Was muss passieren, damit die enormen Chancen von Vielfalt genutzt werden? Eine – nicht zu überraschende – Antwort vorweg genommen: Bildung spielt eine wesentliche Rolle.

 

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Interview mit Prof. Dr. Sven Kommer

 

Ein Gespräch zu Haltungen gegenüber digitalen Medien, dem ewigen Diskurs um den Schutzraum Schule und ihrem Potential zur Förderung von Medienkompetenz.

 

“Alle sind gleich, weil es technisch möglich ist.” Das sieht Prof. Dr. Sven Kommer, Institut für Erziehungswissenschaft der RWTH Aachen und Sprecher der Initiative “Keine Bildung ohne Medien“,  differenzierter: Sicherlich gebe es Ansätze, die mit digitalen Medien Ungleichheiten abbauten. Allerdings sei Technologie im Unterricht an sich kein Allheilmittel zur Entschärfung von Ungleichheiten oder der Förderung von Medienkompetenz. Es komme auf die Art und Weise an. Dass digitale Medien im Unterricht einen Platz finden sollten, steht für Kommer hingegen außer Frage.

 

 

Timeline:

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„Die Vielfalt der Gesellschaft sollte sich in einer Schule abbilden“

 

Gibt es eine Schule für alle? Die Offene Schule Köln will so eine sein: Eine Schule mit gleichberechtigter Teilhabe aller. Eine Schule, an der jedes Kind individuell gefördert wird. Denn: Nur auf diese Weise kann Schule die Vielfalt der Gesellschaft abbilden, sagt der Leiter der Offenen Schule, Hans Flinkerbusch.

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Quantenphysik als Hörspiel – ein Lehrerpreis-
gewinner im Interview zu digitalen Medien

 

Wenn es nach Thomas Münch, Lehrer für Physik und Chemie an der Jürgen-Fuhlendorf-Schule in Bad Bramstedt, geht, dürfen im Unterricht auch scheinbar skurrile Methoden angewandt werden, um Inhalte zu vermitteln. Der Gewinner des deutschen Lehrerpreises in der Kategorie “Schüler zeichnen Lehrer aus” des Landes Schleswig-Holstein arbeitet an seiner Schule mit Tablets im Unterricht. Diese könnten den Schüler_innen – vor allem solchen mit Lernschwierigkeiten – andere Zugänge und Darstellungsformen bieten als die bloße Erklärung des Stoffes seitens des_der Lehrer_in.

 

 

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Utopische Theorien und Erkenntnisse aus der Praxis miteinander verbinden – das ist eines der Ziele der Ringvorlesung „Medien & Bildung“ der Universität Hamburg. Christina Schwalbe und Ralf Appelt, beide wissenschaftliche Mitarbeitende an der Fakultät für Erziehungs- wissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg, erklären im Interview Aufbau, Ziele und Besonderheiten der Ringvorlesung.

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