Praxis

Reflexion ist gut, neue Konzepte häufig lehrreich – doch wie funktionieren all die Projekte und Ideen in der Praxis? Und wie gelangen die Erfahrungen aus der Praxis zu denen, die sich mit den Konzepten beschäftigen? Unter Praxis werden Veranstaltungs- und Projektberichte veröffentlicht – Realitätsbezug garantiert.

Entwickler: OED

Über Open Educational Resources (OER) hat die Werkstatt der bpb bereits viel diskutiert und berichtet. Nun wird es praktisch: Wir wollen gemeinsam mit Interessierten offene Bildungsmaterialien entwickeln. Der Prozess soll möglichst offen abgebildet werden, um Fragestellungen, Gelungenes und schwierige Vorgänge transparent zu machen.  Am 15. Mai 2013 findet im “Supermarkt” im Berliner Wedding ein erster Workshop statt, bei dem die Eckpfeiler der Entwicklung gemeinsam festgelegt werden sollen.

 

Programm 1. Workshop, 15. Mai 2013: (weiterlesen …)

Hands

Im Oktober 2010 startete in Berlin das Projekt “Sprachbotschafter” mit dem Ziel, im eigenen Kiez mit kleinen Schritten zu mehr Bildungs-
gerechtigkeit beizutragen. Die Koordinatorin des Peer-Education-Projekts, Anna-Lilja Edelstein, berichtet über die Arbeit der Jugendlichen, die sich in Grundschulen engagieren  und über die Herausforderungen des Lernens zwischen Gleichaltrigen sowie die Begleitung durch Lehrende.

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Scarygami

ThinkTank „mobile learning“ – so lautete der Titel eines Workshops für Medienforschende, Informatiker und Informatikerinnen, Pädagogen und Pädagoginnen und Lehrende, der von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit medien+bildung.com (m+b) organisiert wurde. Ziel des Treffens war die Diskussion gemeinsamer pädagogischer und didaktischer Richtlinien und die Bildung von Netzwerken innerhalb der Community of Practise. Auf werkstatt.bpb.de berichten der Mediendidaktiker Ulf Kerber und der Kulturwissenschaftler Christian Kleinhanß (m+b) in einem theoretischen und einem praktischen Teil über die Entwicklungen der Geschichtsdidaktik und die Möglichkeiten des mobile learning für historisch-politischen Unterricht.

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flickr/jmtosses

“Man könnte schon mehr digitale Medien im Unterricht benutzen, immerhin leben wir im 21. Jahrhundert” steht auf einer der Postkarten des Projekts werkstatt.bpb.de. Das Zitat stammt von einem Schüler der neunten Klasse, und wenn man schülerzentriertes Arbeiten ernst nehmen will, kann man auf digitale Medien nicht mehr verzichten. Für Dialog macht Schule ist der Einsatz des Web 2.0 längst ein wichtiger Bestandteil der wöchentlichen Gruppensitzungen.

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ErinnerungsOrteApp_Titel

Seit wann bestand die NS-Psychiatrie in Lüneburg? In wie vielen Städten Deutschlands steht ein Denkmal der grauen Busse? Was sind die Hintergründe des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen? Die App “Erinnerungsorte” der Bundeszentrale für politische Bildung kann diese Fragen beantworten und öffnet damit einen neuen Zugang zu geschichtsträchtigen Orten des Nationalsozialismus. Johanna Kindermann, Mitarbeiterin von werkstatt.bpb.de und Online Journalismus-Studentin, überlegt sich, wie Schulunterricht mit der App aussehen könnte. 

 

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mediateletipos

Das werkstatt.bpb-Schwesterprojekt „DeineGeschichte – Labor für Medien & Zeitgeschichte“ veranstaltet sein erstes SpeedLab. Thema ist die Gegenwart und Zukunft der Vermittlung zeitgeschichtlicher Themen. Wir laden herzlich ein, am 9. August im Berliner Pfefferberg gemeinsam mit dem Bildungsportal DeineGeschichte zu diskutieren und zu feiern.

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flickr:probek

Braucht die Schule mehr Quereinsteiger? Imke Emmerich geht dieser Frage in ihrem Artikel nach, indem sie das Projekt “Teach First” näher betrachtet. Denn das sorgt dafür, dass aus solchen Lehrerinnen und Lehrer werden, die eigentlich gar keine sind.

 

Woher kommst Du und wie viel Geld haben Deine Eltern? Auch hierzulande hängt der Bildungsweg von Kindern und Jugendlichen oft von diesen Fragen ab. Und nicht von ihren Talenten. Teach First Deutschland will das ändern. Seit 2009 schickt die Bildungsinitiative ihre „Fellows“ nach dem Vorbild von Teach for America für zwei Jahre an Brennpunktschulen – zusätzlich zu Lehrern sollen die jungen Leute dort für die Schüler da sein. Dabei sind sie gar keine Pädagogen: Fellows haben sehr gute Studienabschlüsse in Fächern wie BWL, Bio oder Jura und zum Teil schon Karriere in der Wirtschaft gemacht. Mit Teach First können sie noch mal was ganz anderes ausprobieren. Diesen Sommer treten wieder 80 Fellows ihren Schuldienst an. Bewerber-Auswahl, dreimonatiger Pädagogik-Crashkurs und Fortbildungen werden von Förderern bezahlt, das Gehalt der Fellows kommt aus den Töpfen der jeweils zuständigen Bundesländer. Für einige Schulräte und Gewerkschafter ein Unding. „Die Mittel für die Personalkostenbudgetierung sind nicht dazu da, künftigen Führungskräften und Managern den Abenteuerspielplatz zur Entwicklung ihrer ,Social Skills‘ und ihrer Kompetenz in ,Leadership‘ zu finanzieren.“ Zeilen wie diese liest man in Positionierungen der Bildungsgewerkschaft GEW gegen Teach First. (weiterlesen …)

flickr/Jose C Silva

Das interaktive Whiteboard erhält zunehmend Einzug in unsere Schulen und Klassenräume. Trotz der entsprechenden Weiterbildungen tun sich viele Lehrkräfte noch immer schwer, ihren Unterricht unter Einbeziehung des neuen Mediums zu planen und durchzuführen. Richard Leinstein erläutert im zweiten Teil seiner Reihe die Gründe für die Scheu vor dem Medium und wie es gelingen kann, möglichst viele Lehrerinnen und Lehrer für den Gebrauch der interaktiven Tafel zu motivieren. 

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Flickr/sludgegulper

Knappe 25 Jahre nach dem Ende der DDR ist die Auseinandersetzung mit dem vergangenen Staat für Schülerinnen und Schüler häufig wenig reizvoll. Vor allem, wenn die Jugendlichen selbst die Diktatur gar nicht mehr miterlebt haben. Wie kann aber das Interesse für die jüngst vergangene Geschichte Ostdeutschlands hergestellt werden? Michael S. Rauscher, Dozent für politische Bildung der außerschulischen Bildungsstätte wannseeFORUM erläutert in dem Artikel die Vorteile des Einsatzes von Zeitzeugen in der historisch-politischen Bildung.

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Flickr:TheDigitel Myrtle Beach

Wie sieht Schule in 10 Jahren aus? Wird Schule durch IT besser? Und sind OER-Materialien Unterrichtsmaterialien 2. Klasse? Bildungsbloggerin Melanie Unbekannt besuchte die DigiLern, einen deutschlandweiten Kongress zum Thema “Lernen mit digitalen Medien”, der nach den zukünftigen Herausforderungen für Schule und Unterricht fragte. Für werkstatt.bpb.de berichtet sie von ihren persönlichen Eindrücken und nimmt Stellung zu den aufgeworfenen Themen und Fragen der Tagung.

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