Interview mit Prof. Dr. Sven Kommer

 

Ein Gespräch zu Haltungen gegenüber digitalen Medien, dem ewigen Diskurs um den Schutzraum Schule und ihrem Potential zur Förderung von Medienkompetenz.

 

“Alle sind gleich, weil es technisch möglich ist.” Das sieht Prof. Dr. Sven Kommer, Institut für Erziehungswissenschaft der RWTH Aachen und Sprecher der Initiative “Keine Bildung ohne Medien“,  differenzierter: Sicherlich gebe es Ansätze, die mit digitalen Medien Ungleichheiten abbauten. Allerdings sei Technologie im Unterricht an sich kein Allheilmittel zur Entschärfung von Ungleichheiten oder der Förderung von Medienkompetenz. Es komme auf die Art und Weise an. Dass digitale Medien im Unterricht einen Platz finden sollten, steht für Kommer hingegen außer Frage.

 

 

Timeline:

 

00:45 – die Initiative “Keine Bildung ohne Medien” und ihr Anliegen

04:00 – Eine schleppende Kontroverse um digitale Medien in Schulen: Schule als Schutzraum versus Schule als Vorbereitung auf die mediatisierte Gesellschaft?

05:40 – der mediale Habitus von Lehrer_innen: Empirie und Alltagserfahrungen

09:10 – Lehrer_innen als Fachexpert_innen, Pädagog_innen und Technologiefreaks – eine Aufgabe zu viel?

10:55 – Einsatz digitaler Medien in anderen europäischen Ländern

12:30 – digitale Mediennutzung mit gegebenen Mitteln fördern

16:15 – neue Medien und soziale Ungleichheit: Was steckt dahinter?

19:10 – Entschärfung von Ungleichheiten durch neue Medien im Schulunterricht: Ideen und Ansätze

20:30 – Ausklammern neuer Medien im Bildungswesen als Gefährdung der gesellschaftlichen Zukunft

23:15 – Medienkompetenzförderung für mündige Bürger_innen

24:00 – Schule als zentrale Ort zur Medienkompetenzförderung

 

 

Foto: Kooperative Berlin, Lizenz: CC-BY-NC-SA 3.0