Die KIM-Studien der letzten Jahre zeigen: Bereits vor Schuleintritt haben Kinder und Jugendliche alltäglichen Kontakt mit digitalen Medien. Von den 12-Jährigen besitzen 95 Prozent ein Mobiltelefon, 93 Prozent nutzen das Internet. Diese frühe Mediatisierung wird nur an wenigen Schulen genutzt oder medienpädagisch begleitet. Eine Ausnahme stellt die Schweizer Projektschule Goldau dar. Hier werden schon Primarschüler_innen mit persönlichen Kleincomputern (Smartphones, Tablets etc.) ausgestattet und die Geräte intensiv in den Unterricht einbezogen.

 

Am Rande der Didacta 2014 sprach Miriam Menzel mit dem Wissenschaftlichen Leiter der Projektschule Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger (Pädagogische Hochschule Zentralschweiz) über digitale Medien als Lernwerkzeuge, den Mehrwert von Kleincomputern für Medienrezeption, -produktion und individualisiertes Lernen, Anwendungsbeispiele für Grundschule und historisch-politische Bildung sowie über die Bedeutung von Unterrichtssetting und Lehrperson.

 

 

 

Timeline:

 

00:15 Digitale Medien als Werkzeuge

00:57 Bedeutung digitaler Medien für den Unterricht

01:48 Beispiele für den Einsatz digitaler Medien

03:07 Lehrkräfte und digitale Medien

03:40 Modellprojekte in die Breite tragen

 

 

Foto: flickr.de/Philippe Put, Lizenz: CC BY 2.0